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/*  Show idiom via random method */
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function idiom()
{ var day = new Date();
  var sec = day.getMilliseconds();
  var sec1 = sec/8; /* damit max. 125 Redensarten */
  var sec2 = Math.round(sec1);

  switch(sec2)
  { 
    case 1: { document.write('<h4>Etwas ist faul im Staate D&auml;nemark</h4><p class="normalblack">Dieser Auspruch geht auf Hamlets Aussage in Shakespeares St&uuml;ck &raquo;Hamlet&laquo; zur&uuml;ck, der dort argw&ouml;hnt: &quot;Something is rotten in the state of Denmark&quot;. Wenn also &quot;etwas faul im Staate D&auml;nemark ist&quot;, dann vermuten wir Probleme oder Unangenehmes bzw. etwas, was nicht in Ordnung ist.</p>'); break; }
    case 2: { document.write('<h4>Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we</h4><p class="normalblack">In Shakespeares St&uuml;ck &raquo;Ein Sommernachtstraum&laquo; (5 Akt, 1 Szene) f&auml;llt der Ausspruch &quot;Well roared lion&quot;, was &uuml;bersetzt zu &quot;Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we&quot; wurde. Heute bekunden wir mit dem Ausspruch &quot;Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we&quot; unseren Beifall, wenn jemand etwas treffend und schlagfertig bemerkt bzw. erwidert hat.</p>'); break; }
    case 3: { document.write('<h4>Par ordre de Mufti</h4><p class="normalblack">Ein Mufti (arabisch) ist ein Rechtsprecher und Gesetzesausleger, gegen dessen Urteile keine Berufung eingelegt werden kann. &quot;Par ordre de Mufti&quot; (franz&ouml;sisch, &quot;auf Befehl des Mufti&quot;), brauchen wir heute noch, wenn eine erlassene Anordnung strengstens befolgt werden soll bzw. im ironischen Sinne, um achselzuckend und bedauernd anzudeuten, dass man gegen h&ouml;heren Befehl nichts ausrichten k&ouml;nne.</p>'); break; }
    case 4: { document.write('<h4>Sich verfranzen</h4><p class="normalblack">&raquo;Franz&laquo; wurde im ersten Weltkrieg der Beobachter eines Flugzeugs genannt. Den Piloten bezeichnete man als &raquo;Emil&laquo;. Hatte sich &raquo;Emil&laquo; verflogen, weil &raquo;Franz&laquo; als Beobachter einen falschen Kurs angegeben hatte, so hatte sich Emil &quot;verfranzt&quot;. So sagen wir heute noch &quot;sich verfranzen&quot;, wenn Sie sich verirren bzw. den Weg nicht mehr kennen.</p>'); break; }
    case 5: { document.write('<h4>Quivive</h4><p class="normalblack">Entstanden ist diese Redensart im 17. Jahrhundert und wurde von den Franzosen entlehnt. &quot;Qui vive?&quot; (Wer da?) fragten die franz&ouml;sischen Wachen am Stadttor, wenn sie ein Lebenszeichen wahrnahmen, das ihre Aufmerksamkeit weckte. Erst Ende des 18. Jahrhunderts ist die Redensart ins Schrifttum eingedrungen. Wenn heute jemand &quot;auf dem Quivive&quot; ist, dann ist diese Person besonders gut informiert bzw. passt scharf auf. Wenn Sie jemandem auf dem &quot;Quivive&quot; haben, dann haben Sie es auf ihn abgesehen, was selten positiv gemeint ist.</p>'); break; }
    case 6: { document.write('<h4>Damoklesschwert</h4><p class="normalblack">Die Redensart geht auf eine Erz&auml;hlung Ciceros zur&uuml;ck: Einst r&uuml;hmte Damokles, ein H&ouml;fling des Tyrannen von Syrakus (Dionys der &Auml;ltere 405-367), seinen K&ouml;nig als den gl&uuml;cklichsten aller Sterblichen. Dieser wollte ihm eine Lehre &uuml;ber das wirklich gefahrvolle Leben eines M&auml;chtigen erteilen und bot ihm das vermeintliche Gl&uuml;ck an. Er wies ihm einen Platz an der k&ouml;niglichen Tafel zu und stellte ihm alle Herrlichkeiten und Gen&uuml;sse zur Verf&uuml;gung. Heimlich lie&szlig; er jedoch &uuml;ber dem Haupte des Damokles ein Schwert aufh&auml;ngen. Als dieser sich entz&uuml;ckt umschaute, erblickte er das Schwert, das nur an einem Pferdehaar &uuml;ber ihm hing, und verlor vor Furcht die Freude an den Gen&uuml;ssen der Tafel. Deshalb beschwor er den Tyrannen, ihn zu entlassen, da er seinen Gl&uuml;ckes satt sei. Daher wurde das &quot;Damoklesschwert&quot; sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r die im Gl&uuml;ck stets drohende Gefahr!</p>'); break; }
    case 7: { document.write('<h4>Eselsbr&uuml;cken</h4><p class="normalblack">Der Esel ist bekannt als st&ouml;rrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich selbst die kleinsten Wasserl&auml;ufe zu durchwaten. Daher baute man fr&uuml;her h&auml;ufig kleine Br&uuml;cken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen. Heute meinen wir mit einer &quot;Eselsbr&uuml;cke&quot; einen kleinen Spruch oder Reim, der dem besseren Merken von Daten und Fakten dient. Man geht also einen kleinen Umweg, um ans Ziel (dem Merken) zu gelangen. </p>'); break; }
    case 8: { document.write('<h4>Milchm&auml;dchenrechnung</h4><p class="normalblack">Der Ursprung dieses Sprichwortes ist die Fabel &raquo;Das Milchm&auml;dchen und der Milchtopf&laquo; des franz&ouml;sischen Dichters Jean de la Fontaine. In dieser Fabel ertr&auml;umt das Milchm&auml;dchen, was sie mit dem Geld aus dem Verkauf der Milch machen wird. Vor Freude h&uuml;pft sie und versch&uuml;ttet dabei die ganze Milch. So ist die &quot;Milchm&auml;dchenrechnung&quot; zu einem Sprichwort f&uuml;r Erwartungen geworden, die auf Illusionen, unlogischen Berechnungen oder Trugschl&uuml;ssen beruhen.</p>'); break; }
    case 9: { document.write('<h4>Aus einem Saulus ein Paulus werden</h4><p class="normalblack">Die Redensart stammt von der pl&ouml;tzlichen wunderbaren Bekehrung des Saulus auf seiner Reise nach Damaskus (Apostelgeschichte Kapitel 9). Saulus war einer der heftigsten Christenverfolger in Pal&auml;stina gewesen. Der bekehrte Paulus hingegen hat den Glauben an Christus wie kein anderer Apostel bekannt. &quot;Aus einem Saulus ein Paulus werden&quot; verwenden wir heute, wenn jemand seine Meinung v&ouml;llig &auml;ndert bzw. aus dem Bek&auml;mpfer einer Ansicht zu ihrem Verteidiger wird. Daher auch die Redewendung &quot;Seinen Tag von Damaskus erleben&quot;, wenn jemand ein anderer Mensch wird.</p>'); break; }
    case 10: { document.write('<h4>Buch mit sieben Siegeln</h4><p class="normalblack">Diese Wendung leitet sich aus der Offenbarung Johannes 5, 1-5 her. Hier ist von einem Buch die Rede, das mit sieben Siegeln versiegelt ist. Etwas schwer verst&auml;ndliches oder uns unergr&uuml;ndliches bezeichnen wir auch als ein &quot;Buch mit sieben Siegeln&quot;. F&uuml;r jemanden ein &quot;Buch mit sieben Siegeln&quot; sein, bezieht sich meistens auf einen Menschen, den man nicht durchschauen kann bzw. einem unverst&auml;ndlich bleibt.Faust sagt z.B. zu Wagner: &quot;Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.&quot;</p>'); break; }
    case 11: { document.write('<h4>Methusalem</h4><p class="normalblack">&quot;Methusalem&quot; bezeichnet im Alten Testament den &quot;Urvater&quot;. Er soll laut dem Buch Moses 969 Jahre (eigentlich ca. 78 Jahre) alt geworden sein. Der Begriff wurde durch George Bernhard Shaws Werk &raquo;Back to Methusalah&laquo; im internationalen Sprachgebrauch wieder gel&auml;ufiger. Heute bezeichnet man auch scherzhaft Personen als &quot;Methusalem&quot;, die ein hohes Alter erreichen. Man sagt auch: &quot;Er ist alt wie Methusalem!&quot;</p>'); break; }
    case 12: { document.write('<h4>Die oberen Zehntausend</h4><p class="normalblack">Die Redensart &quot;die oberen Zehntausend&quot; geht zur&uuml;ck auf einen Leitartikel des Journalisten Nathaniel Parker Willis (1807-1867) im &raquo;Evening Mirror&laquo;, New York, vom 11.11.1844. Da hei&szlig;t es: &quot;At present there is no distinction among the upper tenthousand of the city&quot;. W&auml;hrend man in Amerika heute die Reichsten der Reichen zu den &quot;Four hundred&quot; rechnet, sagt man in Gro&szlig;britannien &quot;The upper Ten&quot;. Wenn wir heute von &quot;den oberen Zehntausend&quot; sprechen, dann meinen wir Personen der beg&uuml;tertsten Gesellschaft, sehr prominente Personen oder Menschen, die sich daf&uuml;r halten.</p>'); break; }
    case 13: { document.write('<h4>Mit fremden Federn schm&uuml;cken</h4><p class="normalblack">Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus (1,3) von der Kr&auml;he zur&uuml;ck, die sich mit Pfauenfedern schm&uuml;ckte. Lessings Fassung der Fabel &raquo;Die Pfauen und die Kr&auml;he&laquo; lautet: Eine stolze Kr&auml;he schm&uuml;ckte sich mit den ausgefallenen Federn der farbigen Pfaue und mischte sich k&uuml;hn, als sie genug geschm&uuml;ckt zu sein glaubte, unter diese gl&auml;nzenden V&ouml;gel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schn&auml;beln auf sie, ihr den betr&uuml;gerischen Putz auszurei&szlig;en. - &quot;Lasset nach!&quot; schrie sie endlich, &quot;ihr habt nun alle das Eurige wieder&quot;. Doch die Pfaue, welche einige von den eignen gl&auml;nzenden Schwingfedern der Kr&auml;he bemerkt hatten, versetzten: &quot;Schweig, armselige N&auml;rrin; auch diese k&ouml;nnen nicht dein sein!&quot; Wenn jemand sich die Verdienste anderer zu eigen macht bzw. jemand sich mit den Verdiensten anderer br&uuml;stet, dann &quot;schm&uuml;ckt er sich mit fremden Federn&quot;.</p>'); break; }
    case 14: { document.write('<h4>Nach Adam Riese</h4><p class="normalblack">Adam Ries bzw. Riese (1492 - 1559) war Verfasser mehrerer popul&auml;rer Rechenb&uuml;cher. Durch die Verbreitung seiner B&uuml;cher b&uuml;rgerte sich die Redewendung &quot;Nach Adam Riese&quot; ein. Beispiel: &quot;... das sind nach Adam Riese 1.200 Euro!&quot;</p>'); break; }
    case 15: { document.write('<h4>H&ouml;hle des L&ouml;wen</h4><p class="normalblack">Die &quot;H&ouml;hle des L&ouml;wen&quot; ist ein Ausdruck, der auf die Fabel &raquo;Der Fuchs und der alte L&ouml;we&laquo; des griechischen Dichters &Auml;sop zur&uuml;ckgeht. In dieser Fabel fragt der alte L&ouml;we den Fuchs, warum er nicht in die H&ouml;hle komme, um ihn zu besuchen. Darauf antwortet der Fuchs: &quot;Weil ich viele Spuren hineinf&uuml;hren, aber wenige herauskommen sehe.&quot; &quot;Die H&ouml;hle des L&ouml;wen&quot; ist ein Ort, wo wir uns in Gefahr w&auml;hnen bzw. in Gefahr sind.</p>'); break; }
    case 16: { document.write('<h4>Die Segel streichen<br>Den Wind aus den Segeln nehmen</h4><p class="normalblack">Das Einholen der Segel war ein altes Zeichen f&uuml;r die Aufgabe in einer Schlacht. Bereits im 16. Jahrhundert hei&szlig;t es in der Hildesheimer Chronik von Oldecop (S. 159): &quot;De Engelschen streken ere segeln&quot;. Wenn wir &quot;die Segel streichen&quot;, dann geben wir nach bzw. erkl&auml;ren wir uns f&uuml;r &uuml;berwunden, wie ein Schiff, das sich dem Feinde ergibt.<br>Wenn Sie jemandem hemmen oder lahmlegen, dann nehmen Sie ihm &quot;den Wind aus den Segeln&quot;. Das geschieht beim Segeln, wenn man das eigene Boot zwischen Wind und Segel eines anderen Bootes schiebt, ihm also tats&auml;chlich &quot;den Wind aus den Segeln nimmt&quot;.</p>'); break; }
    case 17: { document.write('<h4>Archillesferse</h4><p class="normalblack">Als &quot;Archillesverse&quot; bezeichnet man heute die schwache, verwundbare Stelle eines sonst t&uuml;chtigen Menschen bzw. den &quot;wunden Punkt&quot; einer Person. Nach der griechischen Sage tauchte die Meeresg&ouml;ttin Thetis ihren Sohn Achilles, um ihn unverletzlich zu machen, in das Wasser des unterweltlichen Flusses Styx. Nur die Ferse, an der sie ihn hielt, blieb unbenetzt und daher verwundbar. Sp&auml;ter wird Achilles durch Apollo (in der Gestalt des Paris) durch einen Pfeilschuss in eben diese Ferse get&ouml;tet.</p>'); break; }
    case 18: { document.write('<h4>Bis in die Puppen</h4><p class="normalblack">&quot;Bis in die Puppen&quot; steht umgangssprachlich f&uuml;r &quot;sehr lange Zeit, bis sp&auml;t in den Tag, in die Nacht&quot;. Im 18. Jahrhundert wurde im Berliner Tiergarten der Platz mit dem Namen &raquo;Gro&szlig;er Stern&laquo; mit Statuen aus der antiken Mythologie geschm&uuml;ckt. Der Berliner Volksmund nannte diese Statuen &quot;Puppen&quot;, und ein Spaziergang &quot;bis in die Puppen&quot; war damals vom Stadtkern aus ein sehr weiter Weg. Diese Wendung wurde sp&auml;ter von der r&auml;umlichen auf die zeitliche Erstreckung &uuml;bertragen.</p>'); break; }
    case 19: { document.write('<h4>Blauer Montag</h4><p class="normalblack">Wenn die Handwerker am Montag nicht arbeiteten und stattdessen den blauen Feiertagsrock anzogen, sprach man vom &quot;blauen Montag&quot;. Er stand damit im Gegensatz zum &quot;grauen Alltag&quot;. Wenn wir heute einen &quot;blauen Montag machen&quot;, dann gehen wir nicht arbeiten bzw. lassen wir die Arbeit ruhen.</p>'); break; }
    case 20: { document.write('<h4>Brot und Spiele</h4><p class="normalblack">Der Begriff &quot;Brot und Spiele&quot; (lat., &quot;panem et circenses&quot; entstand nach einem Zitat des r&ouml;mischen Satirikers Iuvenal (67 - 127). Im kaiserlichen Rom gab es viele Festtage, Gelegenheitsfeste und nicht zuletzt die Geburtstage der Kaiser, an denen Spiele veranstaltet wurden. Wagenrennen, Gladiatorenk&auml;mpfe und Tierhetzen wurden zur Begeisterung, aber sicherlich auch zur Disziplinierung der Massen inszeniert. Durch diese Spiele sowie durch Geld- bzw. Getreidespenden versuchten die Kaiser die Gunst der Bev&ouml;lkerung zu erhalten und gleichzeitig, durch die Repr&auml;sentation von Reichtum, ihre Macht zu festigen. &quot;Brot und Spiele&quot; ist so ein Sprichwort f&uuml;r politisches Desinteresse geworden.</p>'); break; }
    case 21: { document.write('<h4>Enfant terrible</h4><p class="normalblack">Als &quot;enfant terrible&quot; (frz., &quot;das schreckliche Kind&quot;) bezeichnet man jemanden, der durch allzu gro&szlig;e Offenheit Verlegenheit hervorruft. &raquo;Les enfants terribles&laquo; nannte der Zeichner Paul Galvani (1801 - 1866) eine seiner komischen Bilderfolgen.</p>'); break; }
    case 22: { document.write('<h4>Eulen nach Athen tragen</h4><p class="normalblack">Die Redensart wird meist in der Formulierung &quot;Das hie&szlig;e Eulen nach Athen tragen&quot; gebraucht und hat die Bedeutung &quot;etwas &Uuml;berfl&uuml;ssiges tun, einen &uuml;berfl&uuml;ssigen Beitrag zu etwas leisten&quot. Sie ist griechisch-lateinischen Ursprungs und geht auf den Ausspruch &quot;Wer hat die Eule nach Athen getragen?&quot; in Aristophanes Kom&ouml;die &raquo;Die V&ouml;gel&laquo; zur&uuml;ck. Die Eule war konkret wie auch als Sinnbild der Weisheit (wegen ihrer Nachtsichtigkeit) und als Attribut der weisen Stadtg&ouml;ttin Athene schon l&auml;ngst in Athen heimisch. Irrtum also zu denken, man h&auml;tte die gro&szlig;&auml;ugigen R&auml;uber mit den beweglichen H&auml;lsen im antiken Attika nicht zu sch&auml;tzen gewusst. Man hatte sie nur schon vor Ort.</p>'); break; }
    case 23: { document.write('<h4>Halo-Effekt</h4><p class="normalblack">Der &quot;Halo-Effekt&quot; bezeichnet in der Psychologie eine Urteilverzerrung. Er besagt, dass die Beurteilung einzelner Eigenschaften und Merkmale einer zu beurteilenden Person durch den allgemeinen Eindruck des Beurteilenden verf&auml;lscht wird. Mit anderen Worten: &quot;Den gleichen Sachverhalt werden Sie bei einer ihnen sympathischen Person anders beurteilen als bei einer ihnen unsympathischen.&quot;</p>'); break; }
    case 24: { document.write('<h4>Heureka</h4><p class="normalblack">Der Ausruf &quot;Heureka!&quot; geht zur&uuml;ck auf den griechischen Mathematiker und Physiker Archimedes (287 - 212 v. Chr.). Er soll das Prinzip des Auftriebes beim Baden entdeckt haben und anschlie&szlig;end nackt durch Syrakus zum K&ouml;nig gelaufen sein und immerfort &quot;Heureka&quot; gerufen haben. &quot;Heureka&quot; ist so zu einem Ausruf der Freude nach L&ouml;sung eines schwierigen Problems geworden (grch., &quot;Ich habe es gefunden!&quot;).</p>'); break; }
    case 25: { document.write('<h4>Hornberger Schie&szlig;en</h4><p class="normalblack">Das &quot;Hornberger Schie&szlig;en&quot; ist sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r eine sinnlose Bem&uuml;hung. Die Herkunft ist bis heute noch nicht eindeutig gekl&auml;rt. Zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird es zum Beispiel auf eine Schlacht im Jahre 1519 zwischen Hornberg und Villingen (Baden-W&uuml;rttemberg). Die Hornberger ergaben sich, nachdem sie hundert Schuss ohne Wirkung abgefeuert hatten. Wenn also etwas wie das &quot;Hornberger Schie&szlig;en ausgeht&quot;, dann ist gemeint, dass trotz gro&szlig;er Bem&uuml;hungen das Ziel nicht erreicht wurde.</p>'); break; }
    case 26: { document.write('<h4>Im siebten Himmel sein</h4><p class="normalblack">Diese umgangssprachliche Redewendung, die auch in der Form &quot;sich wie im siebten Himmel f&uuml;hlen&quot; gebr&auml;uchlich ist, bedeutet so viel wie &quot;&uuml;bergl&uuml;cklich sein&quot;. Sie geht auf die Bibel zur&uuml;ck, in der die Schilderung des Himmels zum Teil von alten morgenl&auml;ndischen Vorstellungen gepr&auml;gt ist, wonach es f&uuml;r die Seligen mehrere Himmel gibt, die &uuml;bereinander angeordnet sind. So hei&szlig;t es im 2. Korintherbrief (12, 2): &quot;Ich kenne einen Menschen in Christo; vor vierzehn Jahren (...) ward derselbe entz&uuml;ckt bis in den dritten Himmel.&quot; In fr&uuml;hchristlichen apokryphen Schriften wird der siebte Himmel als der h&ouml;chste bezeichnet, in dem Gott selbst mit den Engeln wohnt. Der Refrain des bekannten Schlagers &raquo;Ich tanze mit dir in den Himmel hinein&laquo;, den Lilian Harvey und Willy Fritsch 1937 sangen, beginnt und endet mit den Zeilen: &quot;Ich tanze mit dir in den Himmel hinein, in den siebenten Himmel der Liebe.&quot;</p>'); break; }
    case 27: { document.write('<h4>Ins Fettn&auml;pfchen treten</h4><p class="normalblack">Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass fr&uuml;her in Bauernh&auml;usern in der N&auml;he des Ofens f&uuml;r die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit sie gleich ihre nassen Stiefel einreiben konnten. Wer nun versehentlich in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, ver&auml;rgerte die Hausfrau. &quot;Ins Fettn&auml;pfchen treten&quot; bedeutet umgangssprachlich jemandes Unwillen erregen, es mit jemandem verderben.</p>'); break; }
    case 28: { document.write('<h4>Kaiserwetter</h4><p class="normalblack">Dieses Sprichwort geht zur&uuml;ck auf den deutschen Kaiser und preu&szlig;ischen K&ouml;nig Kaiser Wilhelm II. (1859 - 1941). Zu jener Zeit ben&ouml;tigte man film- und mediengerechtes Wetter, um in den Massenmedien zu &quot;gl&auml;nzen&quot;. Selbst kurzfristig wurden Termine abgesagt, wenn das &raquo;Kaiserwetter&laquo; ausblieb. &raquo;Kaiserwetter&laquo; ist somit sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel geworden.</p>'); break; }
    case 29: { document.write('<h4>Kassandraruf</h4><p class="normalblack">&quot;Kassandra&quot;, Tochter des Priamos von Troja, erhielt von Apollo die Gabe des Blicks in die Zukunft. Da sie aber seine Liebe nicht erwiderte, bewirkte der Gott, dass niemand ihren Weissagungen Glauben schenkte. Sie warnte &uuml;brigends auch vor dem Trojanischen Pferd &#150; leider vergeblich! Deswegen bezeichnet man heute Warnungen, die nicht beachtet werden als &quot;Kassandrarufe&quot; (grch. Mythologie).</p>'); break; }
    case 30: { document.write('<h4>Krokodilstr&auml;nen weinen</h4><p class="normalblack">Diese Redensart geht auf eine weitverbreitete Sage aus dem Mittelalter zur&uuml;ck. Man glaubte, dass Krokodile wie Kinder weinen und damit Menschen anlockt, um sie dann zu verschlingen. Heute verwenden wir den Auspruch &quot;jemand weint Krokodilstr&auml;nen&quot;, wenn jemand R&uuml;hrung bzw. Mitgef&uuml;hl vort&auml;uscht oder erheuchelte Tr&auml;nen vergie&szlig;t.</p>'); break; }
    case 31: { document.write('<h4>L&ouml;wenanteil</h4><p class="normalblack">Zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist dieser Ausdruck auf die Fabel &raquo;Der L&ouml;we, der Esel und der Fuchs&laquo; des griechischen Dichters &Auml;sop (um 550 v. Chr., griechischer Sklave und Fabeldichter): Ein L&ouml;we, ein Fuchs und ein Esel gingen miteinander auf die Jagd, nachdem sie vorher einig geworden waren, den Raub ganz gleich unter sich zu verteilen. Ihre Beute war gro&szlig;. Der Esel erhielt vom L&ouml;wen den Befehl zur Teilung, die er auch so gewissenhaft als m&ouml;glich veranstaltete, und bat dann den L&ouml;wen, zu w&auml;hlen. Allein ergrimmt zerriss ihn der L&ouml;we und &uuml;bertrug dem Fuchs eine neue Teilung. Dieser h&auml;ufte alles zusammen, legte den Esel obenauf und erbat sich nur etwas Weniges f&uuml;r seine M&uuml;he. &quot;Sch&ouml;n, mein Freund&quot;, sagte der L&ouml;we, &quot;sage mir doch, wer hat dich so sch&ouml;n teilen gelehrt?&quot; &quot;Das Schicksal des Esels&quot;, war seine Antwort .<br>Als &quot;L&ouml;wenanteil&quot; bezeichnen wir den weitaus gr&ouml;&szlig;eren Anteil, den jemand erh&auml;lt.</p>'); break; }
    case 32: { document.write('<h4>Maik&auml;fern</h4><p class="normalblack">Jemand &quot;maik&auml;fert&quot; ist ein veralteter Ausdruck f&uuml;r jemanden, der sich w&auml;hrend eines Festessens die Rede &uuml;berlegt, die er anschlie&szlig;end zu halten hat. Dieses Verhalten wird deshalb mit dem Maik&auml;fer verglichen, da dieser schon vor dem Auffliegen die Fl&uuml;gel kr&auml;ftig bewegt bzw. &quot;pumpt&quot;.</p>'); break; }
    case 33: { document.write('<h4>Mit dem Klammerbeutel gepudert</h4><p class="normalblack">Die Redensart &quot;Dich hat man wohl mit dem Klammerbeutel gepudert&quot; ist erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgekommen. Ihr liegt die Vorstellung zugrunde, dass jemand, der statt mit der Puderquaste mit einem Beutel f&uuml;r W&auml;scheklammern gepudert ist, durch die Schl&auml;ge auf den Kopf einen geistigen Defekt davongetragen haben muss. &quot;Dich hat man wohl mit dem Klammerbeutel gepudert&quot;, bedeutet heute somit &quot;Du bist wohl nicht ganz bei Verstand!&quot;</p>'); break; }
    case 34: { document.write('<h4>Nur Bahnhof verstehen</h4><p class="normalblack">Wenn wir heute &quot;nur Bahnhof verstehen&quot;, dann verstehen wir etwas nicht bzw. wollen etwas nicht h&ouml;ren. Diese Redensart entstand bei den kriegsm&uuml;den Soldaten am Ende des 1. Weltkrieges. Der Bahnhof wurde zum Symbol des Heimaturlaubs. Jedes Gespr&auml;ch, das sich nicht auf die Heimkehr bezog, wurde mit dieser Redensart abgebrochen. &Uuml;brigens, spricht man heute von &quot;gro&szlig;er Bahnhof&quot;, wenn gro&szlig;es Aufhebens um eine Person veranstaltet wird, denn fr&uuml;her wurden gro&szlig;e, offizielle Empf&auml;nge f&uuml;r Staatsoberh&auml;upter und Regierungschefs, aber auch f&uuml;r ber&uuml;hmte K&uuml;nstler und erfolgreiche Sportler am Bahnhof abgehalten.</p>'); break; }
    case 35: { document.write('<h4>Penelopearbeit</h4><p class="normalblack">Penelope war die Frau des tapferen, klugen und verschlagenen Odysseus. W&auml;hrend seinen Irrfahrten hielt sie die Bewerber um ihre Hand hin. Sie versprach ihnen Geh&ouml;r, sobald sie f&uuml;r ihren Schwiegervater Laertes ein Totengewand fertiggewebt h&auml;tte. Nachts l&ouml;ste sie aber wieder auf, was sie tags&uuml;ber geschaffen hatte. Penelopearbeit ist zu einem anderen Ausdruck f&uuml;r &quot;Arbeit ohne Ende&quot; geworden (grch., aus Homers &raquo;Odyssee&laquo;).</p>'); break; }
    case 36: { document.write('<h4>Potemkinsche D&ouml;rfer</h4><p class="normalblack">F&uuml;rst Potjomkin (1739 - 1791) war russischer Politiker und Feldmarschall und G&uuml;nstling Katharina der Gro&szlig;en. F&uuml;r eine Krimreise der Zarin Katharina lie&szlig; er in aller Eile Fassadend&ouml;rfer aufbauen und diese bev&ouml;lkern, um ihr so den Wohlstand des Landes vorzut&auml;uschen. &quot;Potemkinsche D&ouml;rfer&quot; ist heute eine Bezeichnung f&uuml;r &quot;Blendwerk bzw. Vorspiegelung falscher Tatsachen&quot;.</p>'); break; }
    case 37: { document.write('<h4>Roter Faden</h4><p class="normalblack">Der &quot;Rote Faden&quot; ist ein zum Symbol gewordenes Zitat aus Goethes Werk &raquo;Wahlverwandschaften&laquo;. Es geht zur&uuml;ck auf die damaligen Taue der englischen Marine, die als Besitzkennzeichen mit einem roten Faden markiert bzw. durchzogen waren. Der &quot;Rote Faden&quot; bezeichnet heute einen leitenden und verbindenden Grundgedanken.</p>'); break; }
    case 38: { document.write('<h4>Sardonisches Lachen</h4><p class="normalblack">In der Odysee von Homer lacht der als Bettler verkleidete Odysseus &quot;sardonisch&quot; in sich hinein, als er einem Kuhfu&szlig; ausgewichen ist, den ein &uuml;berm&uuml;tiger Freier nach ihm geworfen hatte. Das Wort bekam &quot;Fl&uuml;gel&quot; und findet heute noch gelegentlich Anwendung in der deutschen Sprache. Wenn jemand boshaft und h&auml;misch lacht, dann sagen wir heute auch, er hat ein &quot;sardonisches Lachen&quot; (grch., sardonios = bitter).</p>'); break; }
    case 39: { document.write('<h4>Schlawiner</h4><p class="normalblack">Die Bezeichnung &quot;Schlawiner&quot; kommt von &raquo;Slowena&laquo;, dem slowenischen Hausierer. Sie galten als besonders gerissene Gesch&auml;ftemacher und m&uuml;ssen so heute noch f&uuml;r diese Beschimpfung herhalten. &quot;So ein Schlawiner!&quot; rufen wir z.B. aus, wenn man sich von jemandem hereingelegt f&uuml;hlt und dies nun entdeckt.</p>'); break; }
    case 40: { document.write('<h4>Spartanisch leben</h4><p class="normalblack">Die Wendung &quot;spartanisch leben&quot; kommt von der ungew&ouml;hnlich harten Erziehung und Lebensweise der Spartiaten. Vom vollendeten 7. Lebensjahr an wurden ihre S&ouml;hne in strenger staatlicher Zucht zur Kriegsf&uuml;hrung und zum Gehorsam erzogen. Zu den gemeinsamen Mahlzeiten hatten die Spartiaten einen Naturalbeitrag zu leisten. Wer das nicht konnte, verlor das Vollb&uuml;rgerrecht. Wenn wir heute sagen, dass jemand &quot;spartanisch lebt&quot;, dann meinen wir eine gen&uuml;gsame, einfache, harte bzw. anspruchslose Art zu leben.</p>'); break; }
    case 41: { document.write('<h4>S&uuml;&szlig;holz raspeln</h4><p class="normalblack">Die Wendung bezieht sich darauf, dass die zuckerhaltige S&uuml;&szlig;holzwurzel fr&uuml;her zur Herstellung von Arzneien und S&uuml;&szlig;waren geschabt oder geraspelt wurde. Die Bedeutung &quot;Schmeichelei&quot; schlie&szlig;t sich an s&uuml;&szlig; im Sinne von &quot;angenehm, liebensw&uuml;rdig&quot; an. &quot;Papperlapapp. Rasple nicht S&uuml;&szlig;holz vor mir, denn ich bin nur ein ziehender Kaufmann ...&quot; (Th. Mann, Joseph 689).</p>'); break; }
    case 42: { document.write('<h4>Tacheles reden</h4><p class="normalblack">Urspr&uuml;nglich war die Bedeutung von &quot;Tacheles reden&quot; die Forderung zweckm&auml;&szlig;ig zu reden bzw. der Wunsch das man zur Sache kommt. Wenn wir heute mit jemandem Tacheles reden, dann meinen wir: &quot;jemandem unverbl&uuml;mt die Meinung sagen&quot; (jidd. tachles, hebr. taklî, Ziel, Zweck).</p>'); break; }
    case 43: { document.write('<h4>Tantalusqualen</h4><p class="normalblack">Der Sohn der Titanen &raquo;Tantalos&laquo; zog den Zorn der olympischen G&ouml;tter auf sich, indem er sie betrog. Sie verurteilten Tantalos zu ewigen Qualen. Er musste in einem Teich stehen &uuml;ber dem Birnenbaumzweige hingen. Jedes Mal, wenn Tantalos trinken wollte, senkte sich der Wasserspiegel. Wenn er eine Frucht pfl&uuml;cken wollte, wichen die &Auml;ste zur&uuml;ck. Obwohl alles in geifbarer N&auml;he schien, so war Tantalos doch zu ewigem Durst und Hunger verdammt (grch. Mythologie). Als &quot;Tantalusqualen&quot; bezeichnet man die Qual, etwas Unerreichbares best&auml;ndig nahe vor sich zu sehen.</p>'); break; }
    case 44: { document.write('<h4>Wolkenkuckucksheim</h4><p class="normalblack">Der griechische Schriftsteller Aristophanes (445 - 388 v. Chr.) schreibt in seiner Kom&ouml;die &raquo;Die V&ouml;gel&laquo; von einer Stadt, die von den V&ouml;gel in die Luft gebaut wird. &quot;Wolkenkuckucksheim&quot; ist eine Traumstadt bzw. ein Phantasiegebilde. Wenn wir sagen: &quot;Jemand lebt in Wolkenkuckucksheim&quot;, dann meinen wir, dass er in einer realit&auml;tsfernen Vorstellung befangen ist.</p>'); break; }
    case 45: { document.write('<h4>08/15</h4><p class="normalblack">&quot;Nullacht-F&uuml;nfzehn&quot; oder &quot;Nullacht-Fuffzehn&quot; ist die Typenbezeichnung eines deutschen Maschinengewehres. Der Begriff &quot;08/15&quot; wurde im 2. Weltkrieg zum Schlagwort f&uuml;r &quot;in eint&ouml;niger Menge vorhandene Massenprodukte&quot;. Die Romanverfilmung von Hans Helmut Kirst machte den Begriff sp&auml;ter vollends gel&auml;ufig.</p>'); break; }
    case 46: { document.write('<h4>A und O</h4><p class="normalblack">Mit dem Auspruch &quot;A und O&quot; bezeichnet man &quot;die Hauptsache&quot; bzw. &quot;das Wesentliche&quot;. Zur&uuml;ck geht der Begriff auf die Bibel, wo in der Offenbarung zu lesen ist: &quot;Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte&quot;. &quot;A und O&quot; sind der erste (Alpha) und der letzte Buchstabe (Omega) des griechischen Alphabetes.</p>'); break; }
    case 47: { document.write('<h4>Abrahams Scho&szlig;</h4><p class="normalblack">Der Bettler Lazarus wird nach seinem Tod von Engeln in den Scho&szlig; von Abraham getragen, dem ersten Stammvater Israels (Lukas 16, 22). &quot;Abrahams Scho&szlig;&quot;, als Ort der Sicherheit, Geborgenheit und des Friedens, wurde im neuen Testament zu einer Metapher f&uuml;r das Paradies. Noch heute sprechen wir von &quot;Abrahams Scho&szlig;&quot;, wenn wir uns an einem Ort oder in einer Situation sicher und geborgen f&uuml;hlen.</p>'); break; }
    case 48: { document.write('<h4>Alle Wohlger&uuml;che Arabiens</h4><p class="normalblack">Weihrauch, Myrrhen, Kasia, Kinamomon, Ledanon oder Jasmin sind nur einige der D&uuml;fte aus Arabien, die in Europa schon lange Verwendung finden. Zum gefl&uuml;gelten Wort wurde es durch den Ausspruch von Lady Macbeth in Shakespeares &raquo;Macbeth&laquo; (Act V, Scene 1). Aufgrund schrecklicher Mordtaten langsam dem Wahnsinn verfallend, glaubt sie, dass sie das Blut an ihren H&auml;nden nicht mehr abwaschen kann. Lady Macbeth bemerkt: &quot;... All the perfumes of Arabia will not sweeten this little hand.&quot; bzw. &quot;Alle Wohlger&uuml;che Arabiens k&ouml;nnten diese kleine Hand nicht wohlriechend machen.&quot; Heute wird dieser Ausspruch z.B. ironisch auf Personen angewandt, die sich f&uuml;r unseren Geschmack zu stark parf&uuml;miert haben.</p>'); break; }
    case 49: { document.write('<h4>Alma mater</h4><p class="normalblack">Als &quot;Alma Mater&quot; (lat., n&auml;hrende Mutter) bezeichnet man heute scherzhaft eine Universit&auml;t oder Hochschule.</p>'); break; }
    case 50: { document.write('<h4>Als Pr&uuml;gelknabe herhalten</h4><p class="normalblack">Wenn jemand f&uuml;r etwas beschuldigt bzw. bestraft wird, das er nicht oder nur mit zu verantworten hat, dann muss er &quot;als Pr&uuml;gelknabe herhalten&quot;. Diese Redewendung kommt aus der Zeit, als an jungen Edelleuten die &uuml;bliche Pr&uuml;gelstrafe nicht vollzogen werden durfte. An ihrer Stelle wurden arme Kinder, die f&uuml;r diesen Zweck &quot;gehalten&quot; wurden, die Schl&auml;ge auf sich nehmen. Der Schuldige musste als Strafe bei der Prozedur zusehen, die von Rechts wegen eigentlich ihm galt.</p>'); break; }
    case 51: { document.write('<h4>Alter Schwede</h4><p class="normalblack">&quot;Alter Schwede&quot; wird heute als Anrede bei einer scherzhaften Verwarnung verwendet. Es geht zur&uuml;ck auf die schwedischen Ausbilder in der preu&szlig;ischen Armee, die als Rekrutenausbilder auch &quot;die alten Schweden&quot; genannt wurden.</p>'); break; }
    case 52: { document.write('<h4>Argusaugen</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck &quot;Argusaugen&quot; geht zur&uuml;ck auf den viel&auml;ugigen Riesen &quot;Argus&quot; aus der griechischen Mythologie. Dieser hundert&auml;ugige Riese war zum W&auml;chter der Io (Geliebte des Zeus) bestimmt worden. So sind die &quot;Argusaugen&quot; ein Ausdruck f&uuml;r &quot;scharf beobachtende Augen&quot; geworden.</p>'); break; }
    case 53: { document.write('<h4>Aus der Lameng</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck bezieht sich auf das franz&ouml;sische &raquo;la main&laquo; (die Hand). Bekannt wurde er im und nach dem 1. Weltkrieg, als viele solche fremdsprachlichen Wendungen in die Umgangssprache gelangten und mit deutschen W&ouml;rtern versetzt wurden. Die phonetische Schreibweise ist typisch f&uuml;r das Zustandekommen derartiger Sprachanleihen. Wenn jemand etwas ohne Anstrengung und ohne langes Nachdenken tut oder sagt, bzw. etwas &quot;aus dem &Auml;rmel sch&uuml;ttelt&quot;, dann tut er es &quot;aus dem Lameng&quot;.</p>'); break; }
    case 54: { document.write('<h4>Aus dem Schneider</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck stammt urspr&uuml;nglich aus dem Skatspiel wo &quot;Schneider werden&quot; bedeutet, dass man weniger als 30 Punkte (Augen) hat. Wer beim Skat &quot;aus dem Schneider ist&quot; hat eine Punktezahl von mehr als 30. Fr&uuml;her war es auch eine sehr ungalante Redewendung f&uuml;r eine Dame, die &uuml;ber 30 Jahre alt ist, und so in der Meinung der Gesellschaft kaum noch f&uuml;r eine Heirat in Frage kam. Heute gebraucht man diese Redewendung, wenn jemand sich einer Verantwortung entziehen konnte bzw. eine schwierige Situation gemeistert hat. Er ist &quot;aus dem Schneider&quot;, weil er nichts mehr damit zu tun hat. F&uuml;r ihn ist das Kapitel abgeschlossen.</p>'); break; }
    case 55: { document.write('<h4>Babylonische Sprachverwirrung</h4><p class="normalblack">Zur&uuml;ck geht diese Redewendung auf die Geschichte vom babylonischen Turmbau aus dem Alten Testament (Genesis 11, 1-9). Dieser Turm zu Babel (grch., Babylon) sollte in den Himmel reichen, um selbst wie Gott zu sein. Gott selber verhinderte die Vollendung, indem er ihre Sprache so verwirrte, dass sie sich nicht mehr verstanden und den Bau nicht vollenden konnten. Das soll der Beginn der eigenen Sprachen der V&ouml;lker gewesen sein. Ein unverst&auml;ndliches Sprachdurcheinander bezeichnen wir in Anlehnung an diese Geschichte auch als &quot;babylonische Sprachverwirrung&quot;.</p>'); break; }
    case 56: { document.write('<h4>Belzebub</h4><p class="normalblack">Der &quot;Belzebub&quot; (hebr., der Fliegenherr) ist der oberste der D&auml;monen. Das Sprichwort: &quot;Den Teufel durch den Belzebub austreiben&quot; (Matth. 12,24) bedeutet soviel wie &quot;Schlimmes durch Schlimmeres bek&auml;mpfen wollen&quot;.</p>'); break; }
    case 57: { document.write('<h4>Binsenwahrheit</h4><p class="normalblack">Im Gegensatz zu anderen Grasarten besitzen Binsen keine Knoten. Eine Binsenwahrheit (auch Binsenweisheit) ist demnach eine &quot;glatte Sache&quot; ohne Verwicklungen und Verknotungen, d.h. ohne Schwierigkeiten. Die Feststellung &quot;Das ist eine Binsenwahrheit&quot; bezieht sich auf einen zwar richtigen, aber so selbstverst&auml;ndlichen Satz, dass es sich nicht lohnt, ihn auszusprechen oder gar zu diskutieren. Es ist also eine Wahrheit, die &uuml;berall so bekannt und verbreitet ist wie die Binsen.</p>'); break; }
    case 58: { document.write('<h4>Blaustrumpf</h4><p class="normalblack">&quot;Blaustrumpf&quot; (von engl., blue-stocking) ist eine Spottbezeichnung f&uuml;r gelehrte aber unweibliche Frauen. Es geht zur&uuml;ck auf eine Gesellschaft in London, die seit 1750 bei Lady Montagu dem Kartenspiel eine geistvolle Unterhaltung vorzog. Man trug dort mitunter blaue Wollstr&uuml;mpfe statt der &uuml;blichen schwarzen Seidenstr&uuml;mpfe (the blue-stocking society).</p>'); break; }
    case 59: { document.write('<h4>Canossa-Gang</h4><p class="normalblack">Der &quot;Canossa-Gang&quot; oder &quot;Gang nach Canossa&quot; geht zur&uuml;ck auf Kaiser Heinrich den IV. Auf der Felsenburg Canossa in der italienischen Provinz Reggio (Emilia) lie&szlig; er sich 1077 vor Papst Gregor VII. drei Tage dem&uuml;tigen, um von einem Bann losgesprochen zu werden. Auch wenn man heute von einem Sieg Heinrich des IV. redet, so bewirkte der &quot;Gang nach Canossa&quot; in der damaligen Zeit einen gro&szlig;en Ansehensverlust f&uuml;r das Kaisertum. Heute bezeichnen wir so auch ein erniedrigendes und entw&uuml;rdigendes Nachgeben bzw. eine Unterwerfung.</p>'); break; }
    case 60: { document.write('<h4>Dasselbe in Gr&uuml;n</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck &quot;dasselbe in Gr&uuml;n&quot; f&uuml;r etwas, das wenig Neues darstellt, geht zur&uuml;ck auf ein Fahrzeug der Firma Opel. Der Wagen mit dem sch&ouml;nen Namen &raquo;Laubfrosch&laquo;, der 1924 erstmals verkauft wurde, war eine Kopie des franz&ouml;sischen Citroen 5CV bzw. 5HP (1921). Die einzige &Auml;nderung war die gr&uuml;ne Lackierung. Man konnte also mit Recht behaupten: Der Wagen war &quot;dasselbe in Gr&uuml;n&quot;!</p>'); break; }
    case 61: { document.write('<h4>Die Gelegenheit beim Schopf packen</h4><p class="normalblack">Der Gott des g&uuml;nstigen Augenblicks, Kairos, gilt als j&uuml;ngster Sohn des Zeus und wurde in Olympia kultisch verehrt. Er wird in der griechischen Kunst mit einen kahlen Hinterkopf und einem l&auml;ngeren Haarschopf vorn an der Stirn dargestellt. An jenem Haarschopf konnte man also den Gott Kairos bzw. &quot;den g&uuml;nstigen Augenblick&quot; gut fassen, worauf unsere Redewendung &quot;Die Gelegenheit beim Schopf packen&quot; zur&uuml;ckgeht. Mit der Redewendung dr&uuml;cken wir heute aus: &quot;Einen einmaligen, g&uuml;nstigen Augenblick schnell und entschossen nutzen&quot;.</p>'); break; }
    case 62: { document.write('<h4>Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter</h4><p class="normalblack">Wenn Sie sich nicht um das &quot;Gekl&auml;ff&quot; von Kritikern k&uuml;mmern und unbeirrt Ihre Ziele weiterverfolgen, dann sagt man auch &quot;Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter&quot;. Es handelt sich um ein international verbreitetes Sprichwort (spanisch, indisch, kurdisch) und wird meist englisch zitiert als: &quot;The dogs bark, but the caravan passes&quot;.</p>'); break; }
    case 63: { document.write('<h4>Ei des Kolumbus</h4><p class="normalblack">Der genuesische Entdecker in spanischen Diensten, Christoph Kolumbus (1451 - 1506), gilt als Entdecker Amerikas. &Uuml;ber ihn wird im Buch &raquo;Geschichte der Neuen Welt&laquo; von Benzoni Folgendes berichtet: Auf einem ihm zu Ehren gegebenen Gastmahls in 1493 beim Kardinal Mendoza, stellte man Kolumbus die Aufgabe ein Ei zum Stehen zu bringen. Kolumbus dr&uuml;ckte eine Spitze des Eies ein und stellte es hin. Eine triviale L&ouml;sung f&uuml;r ein scheinbar gro&szlig;es Problem, denn auch ein Ei mit eingedr&uuml;ckter Spitze ist immer noch ein Ei! So wurde das &quot;Ei des Kolumbus&quot; sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r eine einfache L&ouml;sung f&uuml;r ein gro&szlig;es Problem.</p>'); break; }
    case 64: { document.write('<h4>Ein X f&uuml;r ein U vormachen</h4><p class="normalblack">Im Mittelalter schrieb man mit r&ouml;mischen Zahlzeichen, wobei das V f&uuml;r die Zahl 5 und gleichzeitig f&uuml;r den Buchstaben U stand. Die Zahl 10 wurde mit der r&ouml;mischen Ziffer X dargestellt. Wollte man sich z.B. beim Schuldenanschreiben einen Vorteil verschaffen, dann machte man einfach aus dem V (U) ein X. Man machte also &quot;jemandem ein X f&uuml;r ein U vor&quot;. Wenn man heute jemanden auf plumpe Weise t&auml;uscht bzw. &uuml;bervorteilt verwenden wir dieses Sprichwort.</p>'); break; }
    case 65: { document.write('<h4>Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer</h4><p class="normalblack">Diese Redewendung ist eine Warnung, aus bestimmten Anzeichen keine voreiligen Schl&uuml;sse zu ziehen. Zur&uuml;ck geht diese Formulierung auf eine Fabel des griechischen Dichters &Auml;sop. In dieser Fabel wird von einem jungen Mann berichtet, der in nur kurzer Zeit sein ganzes Erbe durchgebracht hat. Als er nun die erste Schwalbe im Fr&uuml;hling sieht, vertraut er auf den Beginn der warmen Jahreszeit und verkauft seinen Mantel. Doch es folgen kalte Tage, in denen die Schwalbe erfriert und der junge Mann sie des Betruges bezichtigt.</p>'); break; }
    case 66: { document.write('<h4>Einen Korb bekommen</h4><p class="normalblack">Diese Redewendung verwenden wir heute, wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Zur&uuml;ck geht diese Redewendung auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen lie&szlig;en. War der Liebhaber nicht mehr erw&uuml;nscht, gab man ihm einen Korb mit br&uuml;chigem Boden oder lie&szlig; ihn in luftiger H&ouml;he einfach h&auml;ngen, um ihn so dem Gesp&ouml;tt der Leute auszusetzen.</p>'); break; }
    case 67: { document.write('<h4>Einen Zahn zulegen</h4><p class="normalblack">Die Redewendung &quot;einen Zahn zulegen&quot; geht auf eine Technik des Kochens im Mittelalter zur&uuml;ck. In Burgk&uuml;chen hingen die gro&szlig;en T&ouml;pfe an einer gezackten, einem S&auml;geblatt &auml;hnlichen Eisenschiene, mit der man die H&ouml;he der T&ouml;pfe &uuml;ber dem Feuer regulierte. Wenn man fr&uuml;her &quot;einen Zahn zulegte&quot;, h&auml;ngte man den Topf n&auml;her ans Feuer, um die Speisen schneller zu garen. Heute nutzen wir die Redewendung, wenn wir meinen &raquo;etwas schneller tun&laquo;.</p>'); break; }
    case 68: { document.write('<h4>Fersengeld</h4><p class="normalblack">Das &quot;Fersengeld&quot; (versen penninge) ist seit dem 13. Jh. belegt. Im &auml;ltesten Rechtsbuch des Mittelalters, dem Sachsenspiegel, bezeichnet es die Abgabe bei der Ehescheidung. Man vermutet, dass das &quot;Fersengeld&quot; ein Relikt eines &auml;lteren Rechtsbrauchs ist, demzufolge jemand, der in der Schlacht floh, Strafgeld zahlen musste. Wenn jemand heute &quot;Fersengeld gibt&quot;, dann flieht er bzw. rennt davon (ohne zu k&auml;mpfen).</p>'); break; }
    case 69: { document.write('<h4>Macht ja keine Fisimatenten</h4><p class="normalblack">F&uuml;r diese Bezeichnung von Streiche, Flausen oder Dummheiten gibt es zwei Deutungsversuche bez&uuml;glich der Herkunft. Zum einen k&ouml;nnte es auf den franz&ouml;sischen Ausruf &quot;Visitez ma tente&quot; (Besuchen Sie mein Zelt) zur&uuml;ckgehen, mit dem zur Zeit der napoleonischen Kriege die franz&ouml;sischen Besatzungssoldaten versucht haben, deutsche Damen einzuladen. Daher sch&auml;rften vor allem deren M&uuml;tter den tugendhaften M&auml;dchen ein: &quot;Macht ja keine Fisimatenten&quot;. Es k&ouml;nnte aber auch von &quot;visae patentes&quot; (literrae) kommen, was soviel wie ordnungsgem&auml;&szlig; verdientes, schriftlich angefertigtes Patent bedeutet. So wurde das Fachwort im 16 Jh. als Verspottung der B&uuml;rokratie bzw. zum Begriff f&uuml;r &quot;unn&ouml;tige Schwierigkeit und unn&uuml;tze Arbeit&quot;.</p>'); break; }
    case 70: { document.write('<h4>Freudscher Fehler</h4><p class="normalblack">Der &ouml;sterreichische Psychiater Sigmund Freud (1856 - 1939) war Begr&uuml;nder der Psychoanalyse. Er verglich unsere Seele mit einem Eisberg, der nur zu einem kleinen Teil &uuml;ber der Wasseroberfl&auml;che (Bewusstsein) zu sehen ist, der weitaus gr&ouml;&szlig;ere Teil liegt aber unter der Wasseroberfl&auml;che (Unterbewusstsein) verborgen. So ist auch der &quot;Freudsche Fehler&quot; oder &quot;Freudsche Fehlleistung&quot; zu erkl&auml;ren. Es ist eine Aussage, die bewusst so nicht getroffen werden sollte, aber den wahren (meist verborgenen) Wunsch erkennen l&auml;sst. Beispiel: Sie sagen bei der Begr&uuml;&szlig;ung &quot;Auf Wiedersehen&quot; zu jemandem anstatt &quot;Guten Tag&quot;.</p>'); break; }
    case 71: { document.write('<h4>Geh hin, wo der Pfeffer w&auml;chst</h4><p class="normalblack">Diese Redensart nahm ihren Ursprung zu jener Zeit, als der Seeweg nach Indien entdeckt wurde, und mit dieser Entdeckung allerlei Gew&uuml;rze, wie z.B. der Pfeffer, Handelsobjekt wurden. Wenn man also eine unangenehme Person dahin w&uuml;nscht, &quot;wo der Pfeffer w&auml;chst&quot;, will man sie nach dem entlegensten Ort in der Welt schicken und Indien als Ursprungsland des Pfeffers ist da doch ein idealer Ort.</p>'); break; }
    case 72: { document.write('<h4>Gordischer Knoten</h4><p class="normalblack">Der &quot;Gordische Knoten&quot; war ein Knoten am Joch eines Wagens im Zeus-Tempel von Gordium. Wer diesen Knoten l&ouml;ste, sollte nach dem Orakel Beherrscher Asiens werden. Alexander der Gro&szlig;e durchschlug ihn 334 v. Chr. mit seinem Schwert. Der &quot;Gordische Knoten&quot; ist ein Symbol f&uuml;r eine einfache L&ouml;sung f&uuml;r ein verwickeltes Problem.</p>'); break; }
    case 73: { document.write('<h4>Gretchenfrage</h4><p class="normalblack">In Goethes Trag&ouml;die &raquo;Faust&laquo; fragt Gretchen Faust: &quot;Nun sag, wie hast du&quot;s mit der Religion?&quot;. Somit ist die &quot;Gretchenfrage&quot; sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r eine peinliche Frage geworden, die das Gewissen betrifft bzw. eine heikle Frage, die f&uuml;r eine Entscheidung wichtig ist.</p>'); break; }
    case 74: { document.write('<h4>Hans Huckebein</h4><p class="normalblack">&raquo;Hans Huckebein&laquo; (der Ungl&uuml;cksrabe) ist der Held einer Bildergeschichte von Wilhelm Busch und zum Symbol f&uuml;r alle Pechv&ouml;gel geworden.</p>'); break; }
    case 75: { document.write('<h4>Hannemann, geh du voran!</h4><p class="normalblack">Der Ausspruch stammt aus dem Schwank von den sieben Schwaben, der seit dem Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt ist.<br>Angesichts eines furchterregenden unbekannten Tieres, das aber in Wirklichkeit ein gew&ouml;hnlicher Hase ist, wird der eine der sieben Schwaben aufgefordert:<br>Hannemann geh du voran!<br>Du hast die gr&ouml;&szlig;ten Stiefel an,<br>Dass dich das Tier nicht bei&szlig;en kann.<br>&quot;Hannemann, geh du voran!&quot; verwenden wir heute als eine Aufforderung zum Vorangehen bzw. bei etwas Unangenehmen den Anfang zu machen.</p>'); break; }
    case 76: { document.write('<h4>Hinz und Kunz</h4><p class="normalblack">Im Mittelalter waren zwei h&auml;ufige Vorname &quot;Hinz und Kunz&quot;. Somit wurde es zu einer Redensart f&uuml;r &quot;alle m&ouml;glichen Leute&quot; bzw. &quot;jedermann&quot;.</p>'); break; }
    case 77: { document.write('<h4>Hiobsbotschaft</h4><p class="normalblack">In einer Wette zwischen Gott und Satan (aus der Bibel, Buch Hiob), der in dieser Erz&auml;hlung dem Hofstaat Gottes angeh&ouml;rt, wettet Satan, dass der fromme Hiob Gott verfluchen wird, wenn er nur genug Leid erf&auml;hrt. Satan stellt Hiob auf die Probe, indem er ihm nacheinander seinem Hab und Gut sowie seiner Kinder beraubt. Zus&auml;tzlich straft er ihn auch noch mit einer t&uuml;ckischen Krankheit. Doch Hiob weigert sich, Gott zu verfluchen. Er wird wieder gesund und um einiges reicher als vorher. Die schlechten Nachrichten, die Hiob nacheinander erf&auml;hrt, sind der Ursprung f&uuml;r die Redewendung der &quot;Hiobsbotschaft&quot;.</p>'); break; }
    case 78: { document.write('<h4>Hol&#39;s der Kuckuck</h4><p class="normalblack">Der Kuckuck und sein Ruf sind beliebt, weil er den Winter auslacht und den Sommer ank&uuml;ndigt. Anderseits scheint sein Ruf auch zu spotten und er selber ist ein Nestschmarotzer. Wenn wir sagen &quot;Hol&#39;s der Kuckuck&quot;, dann stammt diese Bezeichnung aus dem 16. Jahrhundert und der Kuckuck wird zum Synonym f&uuml;r den Teufel. Da der Kuckuck die eigenen Eier in fremde Nester legt und stets nur den eigenen Namen ruft, bedachte man Personen mit dem Schimpfwort &quot;Kuckuck&quot;, um sie als eine undankbare und eitle Person zu bezeichnen.</p>'); break; }
    case 79: { document.write('<h4>In der K&uuml;rze liegt die W&uuml;rze</h4><p class="normalblack">Prinz Hamlet von D&auml;nemark ist der Titel und die Hauptfigur in einer Trag&ouml;die von William Shakespeare. Der Auspruch von Hamlet: &quot;Weil K&uuml;rze denn des Witzes Seele ist, ... fass ich mich kurz&quot;, ist der Ursprung des Sprichwortes &quot;In der K&uuml;rze liegt die W&uuml;rze&quot;. Wie wahr; denn meist ist doch eine knappe Darstellung wesentlich treffender als eine ausf&uuml;hrliche.</p>'); break; }
    case 80: { document.write('<h4>In Teufels K&uuml;che kommen</h4><p class="normalblack">Im Mittelalter gab es den Volksglauben, dass der Teufel (grch., diabolos, Verwirrer) eine K&uuml;che habe. In dieser K&uuml;che brauten Zauberer und Hexen (deswegen auch &quot;Hexenk&uuml;che&quot;) ihre Zaubertr&auml;nke. Ein wahrlich ungastlicher Ort. Wenn heute jemand in eine schwere Lage ger&auml;t sagen wir auch: &quot;Er kommt in Teufels K&uuml;che&quot;.</p>'); break; }
    case 81: { document.write('<h4>Jemandem nicht gr&uuml;n sein</h4><p class="normalblack">&quot;Gr&uuml;n&quot; ist Inbegriff des Lebens bzw. der sprie&szlig;enden Natur. Unsere &quot;gr&uuml;ne Seite&quot; ist die linke Seite, denn dort sitzt unser Herz. Es ist die lebendige, bejahende und fr&ouml;hliche Seite. Wenn wir &quot;jemandem nicht gr&uuml;n sind&quot;, ist es ein h&ouml;flicher Ausdruck f&uuml;r den Umstand, dass wir jemandem nicht gewogen sind. Wenn wir jemanden m&ouml;gen, dann sind wir ihm also gr&uuml;n.</p>'); break; }
    case 82: { document.write('<h4>Jemanden Gr&uuml;n und Blau schlagen</h4><p class="normalblack">Wenn mit dem lichtechten blauen Farbstoff der Indigofera-Pflanzen, dem Indigo, gef&auml;rbt wurde, kommen die Stoffe gr&uuml;n aus der F&auml;rberlauge. Der nun an der Luft oxidierende Farbstoff wird langsam blau. Um diesen Prozess zu beschleunigen, schlug man fr&uuml;her mit Holzlatten auf den Stoff ein, dadurch kam mehr Sauerstoff in das Gewebe. Man schlug den Stoff Gr&uuml;n und Blau.</p>'); break; }
    case 83: { document.write('<h4>Judas, Judaskuss, Judaslohn</h4><p class="normalblack">Judas Iskariot war einer der J&uuml;nger Jesu. Dem Neuen Testament zufolge verriet er Jesus an die hohen Priester f&uuml;r 30 Silberlinge. Am n&auml;chsten Tag brachte er jedoch das Geld zur&uuml;ck und erh&auml;ngte sich. So wurde &quot;Judas&quot; zu einer Bezeichnung f&uuml;r einen Verr&auml;ter.<br>Judas Iskariot verriet Jesus, indem er ihn im Garten von Gethsemane k&uuml;sste. So wussten die hohen Priester, wer gefangen werden sollte. Die 30 Silberlinge, die Judas erhielt brachte er am n&auml;chsten Tag zur&uuml;ck und erh&auml;ngte sich. Unter einem &quot;Judaskuss&quot; versteht man eine geheuchelte Freundschaftsbezeugung.<br>Judas verriet Jesus an die hohen Priester f&uuml;r 30 Silberlinge. Am n&auml;chsten Tag brachte der von Reue geplagte Judas das Geld zur&uuml;ck und erh&auml;ngte sich. &quot;Judaslohn&quot; ist nicht nur die Bezeichnung f&uuml;r die Bezahlung des Verrates, sondern auch f&uuml;r den Tribut, den der Verr&auml;ter selbst zahlt (Reue, schlechtes Gewissen etc.).</p>'); break; }
    case 84: { document.write('<h4>Wie Kastor und Pollux</h4><p class="normalblack">Kastor (lat. Castor) und Polydeikes (lat. Pollux) waren in der griechischen Sage unzertrennliche Zwillinge. Eines Tages stirbt Kastor im Kampf und sein unsterblicher Bruder Pollux trauerte fortan um ihn. Er bittet seinen Vater, er m&ouml;ge ihn die Unsterblichkeit nehmen. Ger&uuml;hrt von so viel Liebe lie&szlig; Zeus seinen Sohn w&auml;hlen, entweder ewig jung zu bleiben und unter den G&ouml;ttern zu wohnen oder mit Kastor jeweils einen Tag im unterirdischen Reich des Hades (Reich der Toten) und einen Tag im Olymp bei den G&ouml;ttern zu weilen. Ohne zu &uuml;berlegen w&auml;hlt Pollux die zweite Variante und wanderte von da an mit seinem Bruder zwischen den Reichen des Zeus und des Hades. Noch heute zeugt das Sternbild Zwillinge mit seinen Hauptsternen Kastor und Pollux von der gro&szlig;en Bruderliebe. Das Sprichwort &quot;wie Kastor und Pollux&quot; wird f&uuml;r eine enge (meist M&auml;nner-) Freundschaft verwendet. &quot;Sie waren unzertrennlich wie Kastor und Pollux.&quot;</p>'); break; }
    case 85: { document.write('<h4>Kind und Kegel</h4><p class="normalblack">Wenn wir heute von &quot;Kind und Kegel&quot; sprechen, sollten wir vorsichtig sein. Das Wort &raquo;Kege&laquo; ist n&auml;mlich abgeleitet vom mittelhochdeutschen Wort &raquo;Kekel&laquo; und bedeutet uneheliches Kind.</p>'); break; }
    case 86: { document.write('<h4>Krethi und Plethi</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck &quot;Krethi und Plethi&quot; (hebr.) geht zur&uuml;ck auf das Alte Testament. Die Leibwache des K&ouml;nigs David bestand aus Kretern (aus Kreta) und aus Plethern (d.h. Philister). Heute bezeichnen wir eine zusammengew&uuml;rfelte Gesellschaft auch als &quot;Krethi und Plethi&quot;.</p>'); break; }
    case 87: { document.write('<h4>Leben wie Gott in Frankreich</h4><p class="normalblack">&quot;Vivre comme Dieu en France&quot; ist zwischen 1792-1794 in Europa zu einem gefl&uuml;gelten Wort geworden. Nach der franz&ouml;sischen Revolution wurde n&auml;mlich nicht nur die katholische Kirche in Frankreich entmachtet, sondern auch Gott wurde &quot;abgesetzt&quot;. Gott hatte also in Frankreich nichts mehr zu tun bzw. mit den Franzosen keine Arbeit mehr. Wenn es sich heute z.B. jemand bequem macht oder sich dem M&uuml;&szlig;iggang hingibt, dann sagen wir auch er w&uuml;rde &quot;leben wie Gott in Frankreich&quot;.</p>'); break; }
    case 88: { document.write('<h4>Mein Name ist Hase, ich wei&szlig; von nichts.</h4><p class="normalblack">In dem Buch &quot;Unsere Hauschronik&quot; erz&auml;hlt Karl Manfred von Hase von einem Studenten, der im Duell einen Kommilitonen erschossen hat und f&uuml;r seine Flucht sich die Legitimationskarte von seinem Bruder Victor von Hase lieh. Die nach gegl&uuml;ckter Flucht weggeworfene Karte wurde gefunden und gab der Justiz Anlass zur Untersuchung. In dieser stellte der junge Jurist Victor von Hase klar: &quot;Mein Name ist Hase, ich verneine alle Generalfragen, ich wei&szlig; von nichts.&quot; Noch heute sagen wir etwas k&uuml;rzer und scherzhaft &quot;Meine Name ist Hase, ich wei&szlig; von nichts&quot;, wenn wir beteuern nichts zu wissen.</p>'); break; }
    case 89: { document.write('<h4>Montagswagen</h4><p class="normalblack">Die oft schlechte handwerkliche Arbeit an Montagen pr&auml;gte das Sprichwort &quot;Montag(sarbeit) wird nicht wochenalt&quot;. Besitzt ein neues Auto erhebliche M&auml;ngel, die nach und nach in Erscheinung treten, so sagt man: Ich habe mir einen &quot;Montagswagen&quot; gekauft.</p>'); break; }
    case 90: { document.write('<h4>M&uuml;cken seihen und Kamele verschlucken</h4><p class="normalblack">Im Matth&auml;usevangelium 23, 24 wirft Jesu den Schriftgelehrten und Pharis&auml;ern vor: &quot;Ihr verblendeten Leiter, die ihr M&uuml;cken seihet und Kamele verschluckt!&quot; Noch heute benutzen wir diese Redewendung, wenn es jemand mit den Kleinigkeiten sehr genau nimmt und sich herzlich wenig um die wirklich wichtigen Dinge k&uuml;mmert.</p>'); break; }
    case 91: { document.write('<h4>Nichts Neues unter der Sonne</h4><p class="normalblack">Diese Redewendung hat seinen Ursprung im alten Testament. Der Prediger Salomo weist auf die Eitelkeit und Nichtigkeit des Irdischen mit folgendem Ausspruch hin: &quot;... und geschiehet nichts Neues unter der Sonne. Geschiehet auch etwas, davon man sagen m&ouml;chte: Siehe, das ist neu? Denn es ist zuvor auch geschehen in vorigen Zeiten, die vor uns gewesen sind.&quot; Wenn wir heute diesen Ausspruch nutzen, dann geben wir etwas resigniert der Erkenntnis Ausdruck, dass bestimmte Geschehnisse und Verhaltensmuster immer wiederkehren und uns nicht &uuml;berraschen bzw. entt&auml;uschen sollten.</p>'); break; }
    case 92: { document.write('<h4>N&uuml;rnberger Trichter</h4><p class="normalblack">1648 erschien Georg Philipp Harsd&ouml;rffers interessant betiteltes Buch &quot;Poetischer Trichter, die Teutsche Dicht- und Reimkunst, ohne Behuf der lateinischen Sprache, in VI Stunden einzugie&szlig;en&quot;. Durch dieses Werk wurde der &quot;N&uuml;rnberger Trichter&quot; schnell zu einer scherzhafte Bezeichnung f&uuml;r ein (mechanisches) Lehrverfahren, nach dem angeblich auch dem D&uuml;mmsten Wissen &quot;eingetrichtert&quot; werden kann.</p>'); break; }
    case 93: { document.write('<h4>Ich kenne meine Pappenheimer</h4><p class="normalblack">Die Redewendung &quot;meine Pappenheimer&quot; ging hervor aus der Wallenstein-Triologie von Friedrich Schiller. Hier &auml;u&szlig;ert Wallenstein sich anerkennend gegen&uuml;ber seinen Pappenheimern (Regiment von Gottfried H. Pappenheim) mit dem Auspruch: &quot;Ich kenne meine Pappenheimer&quot;. Er lobt mit diesem Ausspruch ihre Treue und ihren Mut. Heute meinen wir eher das Gegenteil bei der Bezeichnung &quot;Pappenheimer&quot;. Wir titulieren so einen Menschen, dessen Schw&auml;chen wir meinen genau zu kennen und wissen was wir von ihm erwarten k&ouml;nnen.</p>'); break; }
    case 94: { document.write('<h4>Perlen vor die S&auml;ue werfen</h4><p class="normalblack">Das Sprichwort &quot;Perlen vor die S&auml;ue werfen&quot; verwenden wir heute, wenn wir wertvolle Dinge an jemanden verschwenden, der diese nicht zu sch&auml;tzen wei&szlig;. Diese Redewendung ist biblischen Ursprungs und geht auf Matth&auml;us 7,6 zur&uuml;ck. Dort hei&szlig;t es: &quot;Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die S&auml;ue werfen...&quot;</p>'); break; }
    case 95: { document.write('<h4>Peterprinzip</h4><p class="normalblack">Das &raquo;Peterprinzip&laquo; (The Peter Principle) ist ein Versuch des kanadischen Bildungsforschers Prof. Dr. Laurence J. Peter (1919 - 1990) das Auftreten von Unf&auml;higkeit in der Berufswelt zu erkl&auml;ren. Sinngem&auml;&szlig; lautet das &raquo;Peterprinzip&laquo;: &quot;In einer Hierarchie neigt jeder Besch&auml;ftigte dazu, bis zur Stufe seiner Unf&auml;higkeit aufzusteigen.&quot;</p>'); break; }
    case 96: { document.write('<h4>Das ist also des Pudels Kern</h4><p class="normalblack">In Goethes &raquo;Faust&laquo; folgt dem Gleichnamigen bei einen Osterspaziergang ein schwarzer Pudel. Als dieser sich dann im Studierzimmer in den H&ouml;llengeist Mephisto verwandelt, kommentiert Faust diese Verwandlung mit den Worten: &quot;Das also war des Pudels Kern!&quot; Heute verwendet man dieses gefl&uuml;gelte Wort, um seiner &Uuml;berraschung Ausdruck zu verleihen, wenn man etwas erkennt, was lange Zeit nicht genau zu erkennen bzw. zu durchschauen war.</p>'); break; }
    case 97: { document.write('<h4>P&uuml;nktlich wie die Maurer</h4><p class="normalblack">Dieser Redensart liegt die weitverbreitete Ansicht zugrunde, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen. Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden; so wird z.B. erz&auml;hlt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufh&ouml;rte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einl&auml;utete. Wenn wir heute sagen &quot;p&uuml;nktlich wie die Maurer&quot;, dann meinen wir jemand sei sehr p&uuml;nktlich.</p>'); break; }
    case 98: { document.write('<h4>P&uuml;nktlichkeit ist die H&ouml;flichkeit der K&ouml;nige</h4><p class="normalblack">&quot;L&#39;exactitude est la politesse des rois&quot; war ein Ausspruch des franz&ouml;sischen K&ouml;nigs Ludwig XVIII. Heute wird die Wendung &quot;P&uuml;nktlichkeit ist die H&ouml;flichkeit der K&ouml;nige&quot; gern gebraucht, wenn es zu den Vorz&uuml;gen eines Vorgesetzten geh&ouml;rt, auch Untergebene nicht warten zu lassen.</p>'); break; }
    case 99: { document.write('<h4>Schema F</h4><p class="normalblack">Im 19. Jahrhundert wurde Preu&szlig;en stark milit&auml;risch regiert und es gab f&uuml;r alles eine Milit&auml;r-Verordnung. Das &quot;Schema F&quot; war zu dieser Zeit ein mit dem Buchstaben F gekennzeichnetes Formular, auf dem die Truppenst&auml;rke einer bestimmten Einheit aufgezeichnet wurde. Bei den Besichtigungen dieser Einheit musste die effektive Zahl der Personen genau mit dem &quot;Schema F&quot; &uuml;bereinstimmen. Wenn heute eine Person bzw. eine Organisation sehr starre und enge Regeln anwendet bzw. alles b&uuml;rokratisch regelt, dann sprechen wir vom &quot;Schema F&quot; bzw. auch von &quot;Nach Schema F&quot; vorgehen.</p>'); break; }
    case 100: { document.write('<h4>Schlitzohr</h4><p class="normalblack">Die Gesellen bestimmter Z&uuml;nfte trugen als Zeichen ihrer Zunftangeh&ouml;rigkeit Ohrringe. Brachen sie die Regeln ihrer Zunft, wurde ihnen der Ohrring auf relativ schmerzhafte Art entfernt. Man riss ihn einfach aus dem Ohr. Das Ergebnis war ein &quot;Schlitzohr&quot;. Mit diesem Zeichen war es unm&ouml;glich seinen Beruf weiter auszu&uuml;ben. Eine andere Erkl&auml;rung besagt, dass B&auml;cker, die zu kleine Br&ouml;tchen gebacken hatten, mit dem Ohr an die Kirchent&uuml;r genagelt wurden. Um sich zu befreien, mussten sie sich losrei&szlig;en. Das schmerzhafte Ergebnis war ebenfalls ein &quot;Schlitzohr&quot;.</p>'); break; }
    case 101: { document.write('<h4>Schn&ouml;der Mammon</h4><p class="normalblack">Der Name &raquo;Mammon&laquo; (syrisch, Mamuno, Geld bzw. Verm&ouml;gen) stammt aus den Evangelien des Matth&auml;us und des Lukas, wo er scheinbar personifiziert und Gott in dieser Form gegen&uuml;bergestellt wird. Im sp&auml;teren Faustbuch von Widmann ist &quot;Mammon&quot; z.B. ein F&uuml;rst der H&ouml;lle, der die Geldverleiher und Wucherer regiert. Heutzutage nutzen wir dieses Wort noch in der Zusammenstellung &quot;Schn&ouml;der Mammon&quot;, um ver&auml;chtlich &uuml;ber Geld bzw. das Streben nach Geld zu sprechen.</p>'); break; }
    case 102: { document.write('<h4>Sisyphusarbeit</h4><p class="normalblack">Sisyphos war K&ouml;nig von Korinth und hatte einen schlechten Stand beim obersten Gott Zeus (grch. Mythologie). Er wurde vom G&ouml;ttervater dazu verdammt, immer wieder einen Stein einen H&uuml;gel hinaufzurollen und jedes Mal, wenn er den Stein auf die Spitze gebracht hatte, rollte dieser wieder den H&uuml;gel hinunter. Aus diesem Mythos r&uuml;hrt der Begriff &quot;Sisyphusarbeit&quot; f&uuml;r das Verrichten einer sinnlosen Arbeit.</p>'); break; }
    case 103: { document.write('<h4>Sodom und Gomorrha</h4><p class="normalblack">&quot;Sodom und Gomorrha&quot; waren zwei St&auml;dte am Toten Meer, die wegen der S&uuml;ndhaftigkeit ihrer Bewohner durch einen Feuer- und Schwefelregen vernichtet wurden (1. Mose 19). &quot;Sodom und Gomorrha&quot; wurde somit ein Synonym f&uuml;r lasterhafte St&auml;tten bzw. Zust&auml;nde.</p>'); break; }
    case 104: { document.write('<h4>Spie&szlig;b&uuml;rger</h4><p class="normalblack">Als Spie&szlig;b&uuml;rger (auch Spie&szlig;er) bezeichnet man einen engstirnigen Menschen, der sich jedem Fortschritt verschlie&szlig;t und veraltete Anschauungen und moralische Grunds&auml;tze hartn&auml;ckig verteidigt. Entstanden ist dieser Begriff in der Zeit, in der die B&uuml;rger ihre St&auml;dte und ihr Hab und Gut mit dem Spie&szlig; verteidigten (ca. 900 n. Chr.).</p>'); break; }
    case 105: { document.write('<h4>Sturm im Wasserglas</h4><p class="normalblack">In Honore de Balzacs Werk &raquo;Le cure de Tours&laquo; beschreibt der Baron de Montesquieu die Wirren in der kleinen Republik San Marino als &quot;une tempete dans un verre d&#39;eau&quot; bzw. &quot;einen Sturm im Wasserglas&quot;. Heute benutzen wir den Ausspruch, wenn es zu einer v&ouml;llig unn&ouml;tigen Erregung aus geringf&uuml;gigem Anlass kommt.</p>'); break; }
    case 106: { document.write('<h4>Tabula rasa machen</h4><p class="normalblack">Der Ausdruck &quot;tabula rasa&quot; (lat., glattgemachte Tafel), geht auf Aristoteles zur&uuml;ck: &quot;Wie auf einer Tafel, auf der nichts geschrieben steht.&quot; Heute wird &quot;tabula rasa&quot; in zwei Zusammenh&auml;ngen benutzt:<br>1. &quot;Er ist ein tabula rasa&quot;, f&uuml;r &quot;man wei&szlig; noch nicht, was man von jemandem halten soll&quot;<br>2. &quot;Tabula rasa machen" f&uuml;r &quot;man sorgt f&uuml;r klare Verh&auml;ltnisse&quot;.</p>'); break; }
    case 107: { document.write('<h4>Tohuwabohu</h4><p class="normalblack">Durcheinander, Wirrwarr bzw. Chaos bezeichnen wir auch als &quot;Tohuwabohu&quot; (hebr., Tohu wa vohu). Die in der Bibel (1. Buch Mose 1,2) vorkommenden hebr&auml;ischen Worte bedeuten so viel wie Finsternis und Abgrund und es beschreibt den Zustand der Erde vor Beginn der Sch&ouml;pfung.</p>'); break; }
    case 108: { document.write('<h4>Ungl&auml;ubiger Thomas</h4><p class="normalblack">Der &quot;Ungl&auml;ubige Thomas&quot; glaubte erst nach dem Betasten der Wunden an die Auferstehung von Jesus. &quot;Ungl&auml;ubige Thomas&quot; ist so zu einem Synonym f&uuml;r einen zweifelnden Menschen geworden.</p>'); break; }
    case 109: { document.write('<h4>Warten auf Godot</h4><p class="normalblack">1953 wurde in Paris Samuel Becketts (1906 - 1989) Schauspiel &raquo;En attendant Godot&laquo; bzw. &raquo;Warten auf Godot&laquo; zum ersten Mal aufgef&uuml;hrt. In seinem Endzeitszenario zeigt Beckett die absurden Auswirkungen eines starren Hoffnungs- und Fortschrittsglaubens auf. Heute noch bringen wir unsere Ungeduld zum Ausdruck, wenn wir lange oder vergeblich auf jemanden oder etwas warten und dann sagen: &quot;Warten auf Godot&quot;.</p>'); break; }
    case 110: { document.write('<h4>Zahn abschrauben</h4><p class="normalblack">&quot;Zahn&quot; bedeutet in der Teenagersprache der Gegenwart soviel wie M&auml;dchen, Freundin, Braut. Die Redensarten &quot;Jemandem einen Zahn abschrauben&quot; bedeutet jemandem die Freundin abspenstig machen.</p>'); break; }
    case 111: { document.write('<h4>Zwischen Skylla und Charybdis</h4><p class="normalblack">Skylla und Charybdis sind Ungeheuer aus Homers Werk Odyssee. Skylla hatte zw&ouml;lf F&uuml;&szlig;e sowie sechs K&ouml;pfe mit schrecklichen Gebissen und hauste in einer Felsh&ouml;hle an einer Meerenge. Auf der gegen&uuml;berliegenden Seite der Meerenge lebte das Unget&uuml;m Charybdis. Charybdis sog dreimal am Tage das Wasser ein und stie&szlig; es br&uuml;llend aus. Sie lauerten vorbeikommenden Seefahrer auf, um sie mit Haut und Haar zu verschlingen bzw. zu t&ouml;ten. Wenn wir heute davon sprechen, dass wir &quot;zwischen Skylla und Charybdis&quot; w&auml;hlen m&uuml;ssen, dann befinden wir uns in einer Situation, in der wir zwischen zwei &Uuml;beln w&auml;hlen m&uuml;ssen.</p>'); break; }
    /* Ab hier Wiederholungen */
    case 112: { document.write('<h4>Etwas ist faul im Staate D&auml;nemark</h4><p class="normalblack">Dieser Auspruch geht auf Hamlets Aussage in Shakespeares St&uuml;ck &raquo;Hamlet&laquo; zur&uuml;ck, der dort argw&ouml;hnt: &quot;Something is rotten in the state of Denmark&quot;. Wenn also &quot;etwas faul im Staate D&auml;nemark ist&quot;, dann vermuten wir Probleme oder Unangenehmes bzw. etwas, was nicht in Ordnung ist.</p>'); break; }
    case 113: { document.write('<h4>Buch mit sieben Siegeln</h4><p class="normalblack">Diese Wendung leitet sich aus der Offenbarung Johannes 5, 1-5 her. Hier ist von einem Buch die Rede, das mit sieben Siegeln versiegelt ist. Etwas schwer verst&auml;ndliches oder uns unergr&uuml;ndliches bezeichnen wir auch als ein &quot;Buch mit sieben Siegeln&quot;. F&uuml;r jemanden ein &quot;Buch mit sieben Siegeln&quot; sein, bezieht sich meistens auf einen Menschen, den man nicht durchschauen kann bzw. einem unverst&auml;ndlich bleibt.Faust sagt z.B. zu Wagner: &quot;Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.&quot;</p>'); break; }
    case 114: { document.write('<h4>Brot und Spiele</h4><p class="normalblack">Der Begriff &quot;Brot und Spiele&quot; (lat., &quot;panem et circenses&quot; entstand nach einem Zitat des r&ouml;mischen Satirikers Iuvenal (67 - 127). Im kaiserlichen Rom gab es viele Festtage, Gelegenheitsfeste und nicht zuletzt die Geburtstage der Kaiser, an denen Spiele veranstaltet wurden. Wagenrennen, Gladiatorenk&auml;mpfe und Tierhetzen wurden zur Begeisterung, aber sicherlich auch zur Disziplinierung der Massen inszeniert. Durch diese Spiele sowie durch Geld- bzw. Getreidespenden versuchten die Kaiser die Gunst der Bev&ouml;lkerung zu erhalten und gleichzeitig, durch die Repr&auml;sentation von Reichtum, ihre Macht zu festigen. &quot;Brot und Spiele&quot; ist so ein Sprichwort f&uuml;r politisches Desinteresse geworden.</p>'); break; }
    case 115: { document.write('<h4>Krokodilstr&auml;nen weinen</h4><p class="normalblack">Diese Redensart geht auf eine weitverbreitete Sage aus dem Mittelalter zur&uuml;ck. Man glaubte, dass Krokodile wie Kinder weinen und damit Menschen anlockt, um sie dann zu verschlingen. Heute verwenden wir den Auspruch &quot;jemand weint Krokodilstr&auml;nen&quot;, wenn jemand R&uuml;hrung bzw. Mitgef&uuml;hl vort&auml;uscht oder erheuchelte Tr&auml;nen vergie&szlig;t.</p>'); break; }
    case 116: { document.write('<h4>Spartanisch leben</h4><p class="normalblack">Die Wendung &quot;spartanisch leben&quot; kommt von der ungew&ouml;hnlich harten Erziehung und Lebensweise der Spartiaten. Vom vollendeten 7. Lebensjahr an wurden ihre S&ouml;hne in strenger staatlicher Zucht zur Kriegsf&uuml;hrung und zum Gehorsam erzogen. Zu den gemeinsamen Mahlzeiten hatten die Spartiaten einen Naturalbeitrag zu leisten. Wer das nicht konnte, verlor das Vollb&uuml;rgerrecht. Wenn wir heute sagen, dass jemand &quot;spartanisch lebt&quot;, dann meinen wir eine gen&uuml;gsame, einfache, harte bzw. anspruchslose Art zu leben.</p>'); break; }
    case 117: { document.write('<h4>Als Pr&uuml;gelknabe herhalten</h4><p class="normalblack">Wenn jemand f&uuml;r etwas beschuldigt bzw. bestraft wird, das er nicht oder nur mit zu verantworten hat, dann muss er &quot;als Pr&uuml;gelknabe herhalten&quot;. Diese Redewendung kommt aus der Zeit, als an jungen Edelleuten die &uuml;bliche Pr&uuml;gelstrafe nicht vollzogen werden durfte. An ihrer Stelle wurden arme Kinder, die f&uuml;r diesen Zweck &quot;gehalten&quot; wurden, die Schl&auml;ge auf sich nehmen. Der Schuldige musste als Strafe bei der Prozedur zusehen, die von Rechts wegen eigentlich ihm galt.</p>'); break; }
    case 118: { document.write('<h4>Canossa-Gang</h4><p class="normalblack">Der &quot;Canossa-Gang&quot; oder &quot;Gang nach Canossa&quot; geht zur&uuml;ck auf Kaiser Heinrich den IV. Auf der Felsenburg Canossa in der italienischen Provinz Reggio (Emilia) lie&szlig; er sich 1077 vor Papst Gregor VII. drei Tage dem&uuml;tigen, um von einem Bann losgesprochen zu werden. Auch wenn man heute von einem Sieg Heinrich des IV. redet, so bewirkte der &quot;Gang nach Canossa&quot; in der damaligen Zeit einen gro&szlig;en Ansehensverlust f&uuml;r das Kaisertum. Heute bezeichnen wir so auch ein erniedrigendes und entw&uuml;rdigendes Nachgeben bzw. eine Unterwerfung.</p>'); break; }
    case 119: { document.write('<h4>Fersengeld</h4><p class="normalblack">Das &quot;Fersengeld&quot; (versen penninge) ist seit dem 13. Jh. belegt. Im &auml;ltesten Rechtsbuch des Mittelalters, dem Sachsenspiegel, bezeichnet es die Abgabe bei der Ehescheidung. Man vermutet, dass das &quot;Fersengeld&quot; ein Relikt eines &auml;lteren Rechtsbrauchs ist, demzufolge jemand, der in der Schlacht floh, Strafgeld zahlen musste. Wenn jemand heute &quot;Fersengeld gibt&quot;, dann flieht er bzw. rennt davon (ohne zu k&auml;mpfen).</p>'); break; }
    case 120: { document.write('<h4>Hol&#39;s der Kuckuck</h4><p class="normalblack">Der Kuckuck und sein Ruf sind beliebt, weil er den Winter auslacht und den Sommer ank&uuml;ndigt. Anderseits scheint sein Ruf auch zu spotten und er selber ist ein Nestschmarotzer. Wenn wir sagen &quot;Hol&#39;s der Kuckuck&quot;, dann stammt diese Bezeichnung aus dem 16. Jahrhundert und der Kuckuck wird zum Synonym f&uuml;r den Teufel. Da der Kuckuck die eigenen Eier in fremde Nester legt und stets nur den eigenen Namen ruft, bedachte man Personen mit dem Schimpfwort &quot;Kuckuck&quot;, um sie als eine undankbare und eitle Person zu bezeichnen.</p>'); break; }
    case 121: { document.write('<h4>Mein Name ist Hase, ich wei&szlig; von nichts.</h4><p class="normalblack">In dem Buch &quot;Unsere Hauschronik&quot; erz&auml;hlt Karl Manfred von Hase von einem Studenten, der im Duell einen Kommilitonen erschossen hat und f&uuml;r seine Flucht sich die Legitimationskarte von seinem Bruder Victor von Hase lieh. Die nach gegl&uuml;ckter Flucht weggeworfene Karte wurde gefunden und gab der Justiz Anlass zur Untersuchung. In dieser stellte der junge Jurist Victor von Hase klar: &quot;Mein Name ist Hase, ich verneine alle Generalfragen, ich wei&szlig; von nichts.&quot; Noch heute sagen wir etwas k&uuml;rzer und scherzhaft &quot;Meine Name ist Hase, ich wei&szlig; von nichts&quot;, wenn wir beteuern nichts zu wissen.</p>'); break; }
    case 122: { document.write('<h4>P&uuml;nktlichkeit ist die H&ouml;flichkeit der K&ouml;nige</h4><p class="normalblack">&quot;L&#39;exactitude est la politesse des rois&quot; war ein Ausspruch des franz&ouml;sischen K&ouml;nigs Ludwig XVIII. Heute wird die Wendung &quot;P&uuml;nktlichkeit ist die H&ouml;flichkeit der K&ouml;nige&quot; gern gebraucht, wenn es zu den Vorz&uuml;gen eines Vorgesetzten geh&ouml;rt, auch Untergebene nicht warten zu lassen.</p>'); break; }
    case 123: { document.write('<h4>Zwischen Skylla und Charybdis</h4><p class="normalblack">Skylla und Charybdis sind Ungeheuer aus Homers Werk Odyssee. Skylla hatte zw&ouml;lf F&uuml;&szlig;e sowie sechs K&ouml;pfe mit schrecklichen Gebissen und hauste in einer Felsh&ouml;hle an einer Meerenge. Auf der gegen&uuml;berliegenden Seite der Meerenge lebte das Unget&uuml;m Charybdis. Charybdis sog dreimal am Tage das Wasser ein und stie&szlig; es br&uuml;llend aus. Sie lauerten vorbeikommenden Seefahrer auf, um sie mit Haut und Haar zu verschlingen bzw. zu t&ouml;ten. Wenn wir heute davon sprechen, dass wir &quot;zwischen Skylla und Charybdis&quot; w&auml;hlen m&uuml;ssen, dann befinden wir uns in einer Situation, in der wir zwischen zwei &Uuml;beln w&auml;hlen m&uuml;ssen.</p>'); break; }
    case 124: { document.write('<h4>Milchm&auml;dchenrechnung</h4><p class="normalblack">Der Ursprung dieses Sprichwortes ist die Fabel &raquo;Das Milchm&auml;dchen und der Milchtopf&laquo; des franz&ouml;sischen Dichters Jean de la Fontaine. In dieser Fabel ertr&auml;umt das Milchm&auml;dchen, was sie mit dem Geld aus dem Verkauf der Milch machen wird. Vor Freude h&uuml;pft sie und versch&uuml;ttet dabei die ganze Milch. So ist die &quot;Milchm&auml;dchenrechnung&quot; zu einem Sprichwort f&uuml;r Erwartungen geworden, die auf Illusionen, unlogischen Berechnungen oder Trugschl&uuml;ssen beruhen.</p>'); break; }
    case 125: { document.write('<h4>Schlitzohr</h4><p class="normalblack">Die Gesellen bestimmter Z&uuml;nfte trugen als Zeichen ihrer Zunftangeh&ouml;rigkeit Ohrringe. Brachen sie die Regeln ihrer Zunft, wurde ihnen der Ohrring auf relativ schmerzhafte Art entfernt. Man riss ihn einfach aus dem Ohr. Das Ergebnis war ein &quot;Schlitzohr&quot;. Mit diesem Zeichen war es unm&ouml;glich seinen Beruf weiter auszu&uuml;ben. Eine andere Erkl&auml;rung besagt, dass B&auml;cker, die zu kleine Br&ouml;tchen gebacken hatten, mit dem Ohr an die Kirchent&uuml;r genagelt wurden. Um sich zu befreien, mussten sie sich losrei&szlig;en. Das schmerzhafte Ergebnis war ebenfalls ein &quot;Schlitzohr&quot;.</p>'); break; }
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